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Главная » 1927  

14 Товарищеский матч ???
1 : 4
Рабочий спортивный союз
(АТШБ, Германия)
СССР
голы
0-1   Шпаковский (35)
0-2   Бутусов (41)
0-3   Бутусов (55)
1-3   Ашенбреннер (??)
1-4   Батырев (76)
составы
1Шпарке Рудольф  б/о
2Дорн Даниэль  б/о
3Мюклих Эрих??' б/о
13Гебхардт??' б/о
4Боген Херманн   б/о
5Науманн Вальтер  б/о
6Хартманн  б/о
7Грюбнер Отто  б/о
8Ашенбреннер Йозеф  б/о
9Шмидт Рихард  б/о
10Хайзе  б/о
11Бене Эрих  б/о
1Соколов Николай  б/о
2Ежов Петр  б/о
3Лапшин Василий  б/о
4Батырев Павел (к)  б/о
5Селин Фёдор  б/о
6Привалов Иван40' б/о
14Фомин Владимир40' б/о
7Старостин Николай  б/о
8Бутусов Михаил  б/о
9Исаков Петр  б/о
10Шпаковский Александр  б/о
11Холин Александр  б/о
тренеры
--
судьи
Главный: Нобельс (Бельгия)
10.07.1927
Гамбург. Спортивная площадка «Виктория»
25 000 зрителей
 

Категория: 1927 | Добавил: russia-matches (04.01.2009) | Автор: Алексей Хромцев
Просмотров: 1435 | Комментарии: 10 | Рейтинг: 0.0/0
Всего комментариев: 10
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10 ТоварищКиров • 11:34, 24.03.2021
<начало в двух предыдущих сообщениях>

стр. 30, 31


„Der Funke“, klub der Mitarbeiter der Institutionen der U. S. S. R. in Deutschland e. V.

„Die zuvorkommende Aufmerksamkeit Ihrerseits anerkennend, werden wir die uns übersandten Gastkarten zu dem mit großem Interesse erwarteten Länderwettstreit Deutschland — Rußland verwenden. Wir wünschen, daß die begonnenen Beziehungen im internationalen proletarischen Sport sich vertiefen mögen zum Vorteil aller Interessierten.

Mit proletarischem Gruß! (Unterschrift.)“


Der Bezirksrat:

„Für die freundliche Zusendung einer Gastkarte für das Länderfußballspiel besten Dank.

Im Auftrag des Bezirksrates teile ich Euch mit, daß diese Karte zurückzusenden ist, weil wir der Meinung sind, daß wir als nächstliegende Organisationsinstanz nicht hinter andere Organisationen gestellt werden wollen in Bezug auf Gastkarten.

Wir finden es nicht richtig, daß andere Organisationen in Verhältnis mehr Karten erhalten haben.“


Das Arbeitersportkartell:

„...Für die Übersendung der Karte unseren Dank. Ob eine Benutzung der Karte in Frage kommt, steht nicht fest. Wir wissen jedenfalls nicht, was wir mit der Karte anfangen sollen und sind der Meinung, daß man eine nahestehende Organisation zumindestens nicht minderwertiger einschätzen soll, wie die politischen Parteien und die freien Gewerkschaften. Wir können es einsach nicht verstehen, wenn man den Parteien drei bzw. vier Karten, den Gewerkschaften sogar sieben Karten zur Verfügung stellt, daß man es dann für richtig hält, dem Arbeitersportkartell nur eine Karte zu geben. Wir wollen nur feststellen, daß dieses Vorgehen nicht immer dazu beiträgt, das freundschaftliche Verhältnis zwischen dem Kartell und dem Arbeiter-Turn- und -Sportbund (Bundesfußballeitung) aufrechtzuerhalten. Wir Hoffen, daß auch Ihr einseht, eine Dummheit begangen zu haben...“

<продолжение следует>
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9 ТоварищКиров • 14:28, 27.01.2021
<начало в предыдущем сообщении>

стр. 29, 30


Sonstige Plakatreklame: Reklamemethoden lassen sich nicht schematisch übertragen. Jede Stadt hat ihre besondere Eigenart darin. Während in Leipzig und Dresden der Plakatanschlag an den Anschlagsäulen das Gegebenste ist, war dieses Agitationsmittel für Hamburg unangebracht. Es gibt dort Spezialfirmen, die eine Konzession für das Aufstellen von Reklameschildern haben. Eine solche Firma lieferte 250 Schilder, die sie an alle belebten Punkte des Stadtbildes, Bahnhöfe, Hauptstraßen usw. zur Aufstellung brachte. 600 Plakate wurden in Wirtschaften und Zigarrenläden ausgehängt, 300 Vorverkaufsstellen eingerichet. Ein großer Reklamewagen, beklebt mit Plakaten, fuhr während einer Woche durch die Hauptstraßen. Auf eigene Veranlassung hatte die Firma Plakate mit der Aufschrift „Die Russen kommen“ anfertigen lassen.

20 000 Flugblätter gelangten zur Verteilung. Anzeigen erhielten die beiden örtlichen Parteizeitungen und der „Nordsport“, Organ des 3. Kreises, das in herzhaften Tönen, nicht für jedermann verdaulich, auf der Vorder- und Rückseite national-bolschewistische Reklame gemacht hatte.

Presse: Wie in Leipzig, wurde mit Propaganda durch die Bundessparte rechtzeitig begonnen. Die gesamte norddeutsche Presse erhielt in ausreichendem Maße Material zur Veröffentlichung. Wiederholt wurden, für jede Zeitung besonders, in den Vorschanen die Abfahrtzeiten der Züge genannt, die zum Besuche des Spieles benußt werden mußten.

Die Berichterstattung des Spieles lag in den Hängen der Bezirksfußball-leitung. Kreiszeitungen, die Internationale Fußballkorrespondenz, die Arbeiterpresse und der allgemeine Bundespressedienst wurden mit Spielberichten durch Eilbriefe, Telegramme und Telephongespräche am Spilabend verforgt.

Die Platzfrage. Es wurde vielfach zum Vorwurf gemacht, daß die Bundessparte einen bürgerlichen Platz zum Austrag eines Spieles von so großer Bedeutung benutzt hat. Der Sportverein „Viktoria“ hat wegen seines für ihn immerhin lohnenden Entgegenkommens von seinen Klassengenossen allerdings Vereine nicht vorhanden ist. Der Hamburger Staat selbst hat kein Stadion, wohl aber zwei Kampfbahnen mit Erdtribünen und erstklassigen Rasenflächen. Der Benutzungstand entgegen: ein geringes Fassungsvermögen, eine statliche Bestimmung, wonach sämtliche Rasenplätze für die Zeit vom 1. Mai bis 15. August für Fuß- und Hockeyspiele gesperrt sind, eine dhenbare Abgabe von 10—25 Prozent der Bruttoeinnahme. Es kam also nur ein bügerlicher Platz in Frage.

Das Altonaer Stadion ist gewiß eine herrliche Anlage, dessen Entstehung der sozialdemokratischen Stadtverwaltung zu danken ist. Der Benutzung standen auch Bedenken entgegen. Die wenig günstige Lage, ein erschwerter Begrüßungsakt, beengende Bestimmungen und eine 10 prozentige Abgabe. Überdies hatte der Bund keine Veranlassung, aus Liebe zur Stadtverwaltung das Stadion zu Benutzen. In der Liste der Spender für die Bundesschule fehlt die Stadt Altona. Unsere Parteigenossen waren aber auf der Tagung des bürgerlichen Norddeutschen Fußballverbandes vertreten und ließen dort eine Spende von Mk. 1500.— für ein Jugendverbandsheim überreichen.

Was wohl auf keinem anderen bürgerlichen oder staatlichen Platze möglich war, konnte durch das tolerante Verhalten des bürgerlichen Vereins erreicht werden: Eine Ermäßigung der Platzabgaben, gestaffelt nach der Zuschauerziffer und das unbeschränkte Hissen von schwarzrotgoldenen, Sowjet- und roten Fahnen. Wer hätte das zugelassen?

Gastkarten: Ableger von sogenannten „Ehrenkarten“ gelangten nach einem Verzeichnis der „Norddeutschen Spielvereinigung“ zur Verteilung. Da waren hohe Behördenvertreter von Hamburg, Magisträte von Altona und Wandsdek, Gewerkschaften, Perteifraktionen und Vorstände der SPD. und KPD., sozialistische Ärzte, Arbeiterzeitungen usw. vertreten. Das jeweilige Begleitschreiben bei dem Versand der Karten sprach die Bitte um Mitteilung aus, ob eine Benutzung der Karten stattfindet. Darauf wurde verschieden geantwortet.

Senatskanzlei:

„Für die Übersendung von zwei Karten für das Länderspiel Deutschland gegen Rußland wird im Austrage des Senats verbindlich gedankt. Als Vertreter des Senats wird Herr Staatsrat Dr. Buehl erscheinen.

(Unterschrift.)“


Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund (Ortsausschuß Hamburg):

„Wir danken Ihnen verbindlichst für die uns freundlichst überlassenen Gastkarten zum Länderspiel Deutschland — Rußland. Die Karten werden von Vorstandsmitgliedern der hiesigen Gewerkschaften gern bunützt.

Mit gewerkschaftlichem Gruß! (Unterschrift.)“


<продолжение в следующем сообщении>
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8 ТоварищКиров • 16:12, 19.01.2021
стр. 28, 29

DAS LÄNDERSPIEL IN HAMBURG

Hamburg, als Hafenstadt, mit seinem regsam pulfierenden internationalen Leben, gab dem zweiten Treffen der Ländermannschaften einen ganz anderen Hintergrund. Die wechselvollen Eindrücke der nur einmal vorhandenen Naturbilder des Hafens, des Elbstromes, seiner Höhen und des einzigartigen Alsterbeckens, sowie ein Studium der internationalen Bergnügungsstätten, werden den russischen Genossen eine lange Erinnerung bleiben. Eine mustergültige Organisation des Spieles, die wirklich hervorragende Unterkunst und Verpflegung in der Heimstätte des ADGB. (Ortsausschuß Hamburg) und der wirklich einwandfreie und spannende Verlauf des Spiels trugen nur dazu bei, der Hamburger Veranstaltung in all gemeiner Beziehung einen ersten Rang zu geben.

1. Organisation und Propaganda.

Die Organisation des Spieles war der Bezirk- und Kreisfußballeitung übertragen worden. In einem längeren Schriftwechsel und in zahlreichen fernmündlichen Gesprächen waren alle vorzunehmenden Maßnahmen eingehend festgelegt. Die örtlichen Organisatoren hatten wie in Leipzig einen Organisationsplan aufgestellt, der sich für die glatte Abwicklung des Spieles als sehr notwendig erwies. Verschiedenen bewährten Genossen wurden die einzelnen Fachgebiete, Reklame, Presse, Technisches, gesellschaftliche Veranstaltungen, übertragen.

An Reklame ist wohl das denkbar Möglichste und Wirkungsvollste geschehen.

Plakate: Für das Spiel hatte der Genosse Kretzschmar, Leipzig, zwei Plakatentwürfe angefertigt. Ein kleines Vorplakat wurde in 2500 Ereplaren in der Druckerei des Arbeiter-Turnverlages gedruckt. 800 Plakate wurden unter Beifügung eines gedruckten Rundschreibens vier Wochen vor dem Spieltermin an die Betriebsräte von über 400 Hamburger Großbetrieben von Leipzig aus versandt. Den gleichen Weg gingen 400 Plakate dieses Formats an Bezirkslokale der SPD. und KPD., an Abholestellen der Parteizeitungen und an die Gewerkschaften zum Aushang in den Büros. Weitere Plakate gelangten an fämtliche Bundesvereine des 3. Kreises und an die benachbarten Bezirke des 11. Kreises.

Ein größeres Plakat, in der Anzahl 1200, war für die Propaganda im Stadtgebiet, für Vorverkaufsstellen, Ausstellschilder und für die Vereine bestimmt. Die Art der Plakate entschprach einer zeitgemäßen künstlerischen Richtung.

Rundschreiben: Die den Plakatsendungen beigefügten Rundschreiben an die Betriebsräte und Adressaten der anderen Stellen hatten folgenden Wortlauf:

An die

Betriebsräte der Groß-Hamburger Betriebe.

W e r t e G e n o s s e n!

Die enge Verbundenheit der organisierten Arbeiterschaft mit der Arbeitersportbewegung veranlaßt uns, um Eure Unterstützung zu bitten.

Als im vorigen Jahr belgische und ukrainische Arbeitersportler in Hamburg weilten, hat die Arbeiterschaft von Groß-Hamburg durch regen Besuch der Spiele ihre Anteilnahme bekundet.

In diesem Jahre soll ein

Länderfußballspiel Deutschland—Rußland

die größte und wichtigste fußballsportliche Veranstaltung des Arbeiter-Turn- und Sportbundes werden.

Auf fußballsportlichem Gebiete ist die russische Arbeitersportbewegung der ernsthafteste Gegner des deutschen Arbeitersportes. Die bisher ausgetragenen Spiele der besten deutschen Mannschaften gegen russische Genossen haben durchweg die Russen als Sieger gesehen. In sportlicher Hinsicht soll dieses Spiel alle bisher ausgetragenen Länderspiele des Arbeitersportes übertreffen.

Weil die Hamburger Arbeiterschaft im vergangenen Jahre dem Länderspiel Deutschland—Belgien durch den überaus zahlreichen Besuch einen so würdigen Rahmen gab, ging Hamburg neben Leipzig aus der Reiche der Bewerber als Sieger hervor.

Der Arbeiter-Turn- und -Sportbund glaubt, daß auch bei diesem sportlich noch höherstehendem Spiel die Hamburger Arbeiterschaft nicht versagt und mit einem Massenbesuch antwortet.

Wir haben die Bitte, daß ihr die anliegenden Spielplakate in Euren Betrieben an gut sichtbaren Stellen zum Aushang bringt und auch sonst die Belegschaft der Betriebe in Betriebsversammlungen auf die Bedeutung des Spieles aufmerksam macht und zum Besuch auffordert.

Das Spiel findet am 10. Juli 1927 auf dem Viktoria-Sportplatz Hoheluft statt. Spielbeginn 5,30 Uhr nachmittags (17,30 Uhr).


Das Massenkorps der Groß-Hamburger Trommler und Pfeifer und das Blasorchester des Bezirkes wirken mit.

Die Eintrittspreise sind mäßig gehalten. Sie betragen: usw.


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7 ТоварищКиров • 14:35, 19.01.2021
стр. 31, 32

2. Der Empfang.

Die Hamburger Genossen hatten die Absicht, den russischen Genossen am Abend des Eintrefftages einen mustergültigen Begrüßungsabend zu bieten. Alles war vorbereitet und organisiert. Es muß der russischen Leitung zum Vorwurf gemacht werden, daß sie durch eine andere Disposition und durch einen eingelegten Besuch in Berlin sich nicht den Gastgebern fügte, sich selbst um einen herzlichen Empfang brachten und die Hamburger Genossen enttäuschte.

Hamburg hatte aus Konsequenz einen Empfang, wenn er politisch einfeitig aufgezogen wird, keinen Wert hat. Die Hamburger Genossen halten solche Empfänge, wenn sie nicht ausschließlich Zwecken dienen, für unproletarisch. Für sie war die offizielle internationale Kundgebung am Sontag, als Zehntausende Klassengenossen auf dem Spielplatz anwesend waren.

Schlicht und einfach war bei der Ankunft am Frühnachmittag die Begrüßung durch die von der Arbeit abkömmlichen Funktionäre des Bezirksrates, Bezirks- und Kreissparte und des Sportkartells. Einmischungen von anderer Seite wurden mit dem Recht des Gastgebers zurückgewiesen.

Der Empfang auf dem Platz war eindrucksvoll und mächtig. Als die 300—400 weißgekleideten Trommler und Pfeifer in Eraktheit aufmarschierten, war Feststimmung geschaffen. Den Hamburger Spielleuten gebührt Dank für ihre selbstlose und schöne Mitwirkung. Für den Bund begrüßte der Genosse Riedel, für U. S. S. R. der Genosse Schardakoff. Nach der Übersetzung durch einen Dolmetscher erklang machtvoll die Internationale. Das Spiel begann.
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6 ТоварищКиров • 17:33, 18.01.2021
По книжке получается так:

0:1 Штрауб (лев. полуср.), 1
0:2 Штрауб (лев. полуср.), 15
0:3 Штрауб (лев. полуср.) с передачи Холина (пр. кр.)
1:3 Ашенбреннер (пр. полуср.)
1:4 с пенальти

При счёте 1:4 немцы не реализовали пенальти
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5 ТоварищКиров • 14:28, 15.01.2021
4. Игра

Результат 4:1 в пользу России. К перерыву — 2:0.
Аудитория по оценке корреспондента: 20 000. Реальное количество: 13 000.


Спортивная площадка «Виктория» имеет одну трибуну с несколькими рядами скамеек и по оценке полиции вмещает 21 000 зрителей. По непонятной причине оценка полиции оказалась очень плохой, так как из-за переполненности оказались заблокированы несколько проходов. Несмотря на дождь, прошедший в первой половине дня, газон был в полном порядке.

Итак, немцы выполняют начальный удар. Тут же русские проводят атаку по левому краю. Правый защитник тщетно пытается прервать проход вытянутой ногой. Левый полусредний наносит удар низом. Удар неожиданный и довольно хороший, и немецкий вратарь лишь кончиками пальцев касается мяча. Это происходит уже на первой минуте. Россия продолжает стремительно наступать. Вратарь и немецкий левый защитник при поддержке правого полузащитника отлично защищаются. Правый защитник и левый полузащитник выпадают из игры. Германский центрфорвард выполняет хорошие, острые передачи на края, но никто не может их принять. Не приносят ничего и немногочисленные прорывы.

Прошло где-то около четверти часа, когда после изящного манёвра русских нападающих левый полусредний неотразимым ударом забил второй гол для сборной России. Русский центральный полузащитник показал себя выдающимся, но жёстким и даже грубым игроком. Немцы же в атаке и в защите, напротив, играют слишком мягко.

Второй тайм проходит в оживлённом темпе, при этом немецкая команда играет заметно лучше, так как невнимательно действует русская полузащита. Русская защита с прекрасным вратарём показала отличную игру, как это было в случае, когда нужно было отражать плотные удары немецких центрального и правого полусреднего нападающих. Из-за травм вынуждены покинуть поле левый полузащитник у России и левый защитник — у Германии. Замена оказывается равноценной только у России. Русские снова мощно наступают. Немецкие защитники зевают фланговую подачу правого крайнего. Русский левый полусредний уже тут как тут, и счёт становится 3:0 в пользу русских.

К верховой передаче совершает рывок правый полусредний немцев. Он проскакивает мимо удивлённых русских защитников и находит ворота. Громкие возгласы приветствуют этот заслуженный гол. 3:1. Когда перед немецкими воротами кто-то играет рукой, судья решает назначить одиннадцатиметровый. Россия его безжалостно реализует. 4:1. Такой неблагоприятный поворот игры не мог не повлиять на настроение немецких игроков, тем более, что они уже с назначенного в их пользу одиннадцатиметрового удара послали мяч рядом со штангой.

Германия проиграла России второй международный матч. Можно оправдываться всякими «если» и «но», что игра, не будь реализованного пенальти, могла завершиться со счётом 3:2. Пожалуй, потеря лучшего немецкого игрока, левого защитника, привела к ослаблению немецкой команды. Также можно предположить, что хорошо сыгранная немецкая линия атаки создала бы проблемы защите русских.

Товарищ Нобельс из Брюсселя управлял игрой хорошо и осмотрительно.
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4 ТоварищКиров • 14:26, 15.01.2021
стр. 32, 33

4. Das Spiel

Resultat 4:1 für Rußland. Halbzeit 2:0.
Zuschauerzahlen der Berichterstatter: 20 000. Tatsächliche Zahl: 13 000.


Der Viktoria-Sportplatz mit einer Tribune und mehrfachen Sitzplatzreihen hat ein polizeiliches Fassungsvermögen von 21 000 Zuschauern. Unverständlicherweise schätzte die Polizei fehr mangelhaft, da sie wegen Überfüllung einige Zugänge sperrte. Der Rasenplatz war trotz des Regens, der bis nach Mittag anhielt, in vorzüglicher Verfassung.

Der deutsche Anstoß wird bald abgestoppt. Blitzschnell geht der russische linke Flügel vor. Der rechte Verteidiger streckt vergeblich sein abwehrendes Bein. Der Halblinke schießt flach. Den überraschenden Schuß, durchaus haltbar, kann der deutsche Torwächter nur noch mit den Fingerspitzen berühren. Das geschah bereits nach einer Minute. Ungestüm greist Rußland weiter an. Der Torwächter und der deutsche linke Verteidiger verrichten hervorragende Abwehr, unterstützt durch den rechten Läufer. Rechter Verteidiger und linker Läufer fallen ab. Deutschlands Sturmführer schickt gute, scharfe Vorlagen an die Außen, die jedoch wenig damit anfangen. Einige Durchbrüche bringen nichts ein.

Es mag eine Viertelstunde vergangen sein, als nach einem feinen Täuschungsmanöver des russischen Innensturms der Halblinke durch einen unhaltbaren Schuß das zweite Tor für Rußland erzielt. Der russische Mittelläufer erweist sich als ein überragender, aber harter und rücksichtsloser Spieler. Der deutsche Sturm und die Deckungsreihe spielen dagegen reichlich weich.

Die zweite Halbzeit bringt ein lebhaftes Tempo, wobei die deutsche Mannschaft sichtlich besser wird, da die russische Läuferreiche unaufmerksam deckt. Die russische Hintermannschaft mit dem ausgezeichneten Torwächter lieferte ein großes Spiel, als es galt, die saftigen Kernschüsse des deutschen Mittelstürmers und des Halbrechten zu halten. Wegen Verletzungen müssen bei Rußland der linke Läufer, bei Deutschland der linke Verteidiger ausscheiden. Der Ersatz ist nur bei Rußland gleichwertig. Die Russen kommen wieder mächtig auf. Eine Flanke des Russischen Rechtsaußen verpaßt Deutschlands Verteidiger. Schon ist der russische Halblinke da und das Spiel steht 3:0 für Rußland.

Nach einer Steilvorlage startet Deutschlands Halbrechter. Er windet sich durch die überraschten russischen Verteidiger und findet das Tor. Tosender Jubel belohnt dieses verdiente Tor. 3:1. Als in einem Gewühl vor dem deutschen Tor Hand gemacht wird, entscheidet der Schiedsrichter Elfmeter. Rußland verwandelt ohne mitleidige Geste. 4:1. Diese ungünstige Wendung des Spiels blieb nicht ohne Einfluß auf die Stimmung der deutschen Mannschaft, zumal sie noch einen ihr zugesprochenen Elfmeter neben den Pfosten setzt.

Deutschland hatte das zweite Länderspiel gegen Rußland verloren. Das „Wenn und Aber“ findet Entschuldigungen, die das Spiel nach Abzug des verwandelten Elfmeters auf 3:2 stellt. Es trifft wohl zu, daß durch das Ausscheiden des besten deutschen Spielers, des linken Verteidingers, eine Schwächung der deutschen Spielstärke eintrat. Weiter war anzunehmen, daß eine eingespielte deutsche Angriffsreihe der russischen Hintermannschaft hätte mehr zu schaffen gemacht.

Der Genosse Nobels, Brüssel, war ein guter und umsichliger Leiter des Spiels.
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3 ТоварищКиров • 13:28, 14.01.2021
стр. 32

3. Die Mannschaften

Man war sich klar darüber, daß in Hamburg nicht die Mannschaft, die in Leipzig 8:2 verlor, den Russen gegenübergestellt werden durfte. Für den Torwächter und linken Verteidiger mußten auf jeden Fall bessere Spieler eingestellt werden. Für den Halblinken nahm man den Magdeburger Heise, der mit seinem linken Flügelmann schon häufig erfolgreich zusammen gespielt hatte, auf den Posten des linken Läufers kam Gen. Hartmann vom DSV. Als linker Verteidiger kamen der schlagsichere und energische Genosse Mücklich, als Torwächter der Genosse Sparke, beide DSV., in Frage. Der Ersatzspieler, Genosse Gebhardt, Leipzig, mußte im Verlaufe des Spiels für den verletzten Genossen Mücklich einspringen.

Diese Mannschaft zeigte eine bedeutend bessere Gesamtleistung, als die Vertretung in Leipzig, trotzdem bei schärfster Kritik auch noch Schwächen vorhanden waren.

Die deutsche Mannschaft:

Sparke (D.S.V. Dresden)
Dorn (Nürnberg-W.), Mücklich (D.S.V. Dresden) (Gebhardt (V.f.L. Leipzich))
Bogen (V.f.K. Leipzig), Naumann (Leipzig-Lindenau), Hartmann (D.S.V. Dresden)
Grübner (West 03 Leipzig), Aschenbrenner (München), Schmidt (V.f.L. Leipzich), Heise (Magdeburg), Behne (Burg b.Mgdb.)

Die russische Mannschaft:

Sokolow (Moskau)
Jeschoff (Leningrad), Lapschin (Moskau)
Femin (Charkow), Selin (Tula), Priwalow (Charkow)
Chelin (Moskau), Butusow (Leningrad), Isakow (Moskau), Straub (Odessa), Starostin (Moskau)

Die Vertretung der U.S.S.R. bestand aus denselben Spielern, die in Leipzich das Resultat 8:2 erzielt hatten. Der linke Läufer, Genosse Priwalow, mußte wegen Verletzung ausscheiden. Für ihn sprang ein anderer russischer Genosse ein.

3. Команды

Было ясно, что в Гамбурге команде, проигравшей в Лейпциге со счётом 8:2, противостоять русским не удастся. Определённо, на позиции вратаря и левого защитника нужно было приглашать более сильных игроков. На роль левого полусреднего был призван магдебуржец Хайзе, который часто и успешно играл вместе со своим левым крайним, а пост левого полузащитника занял тов. Хартманн из «Дрезднер Шпортферайн». Левого защитника играл стойкий и энергичный товарищ Мюклих, а вратарём был выбран товарищ Шпарке — оба из «Дрезднер Шпортферайн». В ходе игры получившего травму товарища Мюклиха вынужден был заменить запасной игрок, товарищ Гебхардт из Лейпцига.

Эта команда показала гораздо лучший результат, чем лейпцигский вариант сборной, но, несмотря на резкую критику, слабые места всё же были.

Немецкая команда:

Шпарке («Дрезднер Шпортферайн» Дрезден)
Дорн («Нюрнберг-Вест»), Мюклих («Дрезднер Шпортферайн» Дрезден) (Гебхардт («Ферайн фюр Ляйбезюбунген» Лейпциг))
Боген («Ферайн фюр Кёрперкультур» Лейпциг), Науманн («Лейпциг-Линденау»), Хартманн («Дрезднер Шпортферайн» Дрезден)
Грюбнер («Вест 03» Лейпциг), Ашенбреннер (Мюнхен), Шмидт («Ферайн фюр Ляйбезюбунген» Лейпциг), Хайзе (Магдебург), Бене (Бург-бай-Магдебург)

Русская команда:

Соколов (Москва)
Ежов (Ленинград), Лапшин (Москва)
Фомин (Харьков), Селин (Тула), Привалов (Харьков)
Холин (Москва), Бутусов (Ленинград), Исаков (Москва), Штрауб (Одесса), Старостин (Москва)

Сборная СССР была составлена из тех же игроков, которые добились в Лейпциге результата 8:2. Из-за травмы был вынужден покинуть поле левый полузащитник, товарищ Привалов. Его заменил другой русский товарищ.
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2 ТоварищКиров • 15:32, 21.06.2017
Это да. Вот такую книжицу бы… Или хотя бы третью главу из неё.
https://www.amazon.de/Die-and....5338079
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1 ВАШ • 19:45, 05.03.2017


Момент игры в Гамбурге.

Фото из газеты "Красный спорт" №32, 14.08.1927 г.
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